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Reikusaido mada kesu
Japan 2004. 35 mm. Farbe. 118 Minuten.
Regie & Schnitt: AOYAMA Shinji.
Drehbuch: FUKASAWA Masaki, AOYAMA Shinji.
Kamera: TAMURA Masaki.
Mit YAKUSHO Koji, YAKUSHIMA Hiroko, EMOTO Akira, TOYOKAWA Etsuji. Produktion & Weltvertrieb: Rumble Fish Inc. AOYAMA Shinji , 1964 in Fukuoka geboren, feierte seinen bisher größten Erfolg mit dem fast vierstündigen und dennoch kurzweiligen Drama Eureka (2000), ebenfalls mit YAKUSHO Koji in der Hauptrolle, das innerhalb der Japanischen Kulturtage 2002 auch in Osnabrück gezeigt wurde. Weitere Filme: Helpless (1996), Chinpira (1996), Wild Life (1997), Tsumetei chi / An Obsession (1997), Sheidi gurovu / Shady Grove (1999), Enbamingu / Embalming (1999), Tsuki no sabaku / Desert Moon (2001), Shiritsu tantei Hama Maiku: Namae no nai mori / Mike Yokohama: A Forest with No Name (2002), Eli, Eli, lema sabachtani? (2005). |
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Drei Paare verbringen einen Kurzurlaub an einem entlegenen See,
um ihre Kinder auf die anstehenden Aufnahmeprüfungen an einer renommierten High School vorzubereiten.
Einer der Väter, Shunsuke (dargestellt vom großartigen YAKUSHO Koji), lebt eigentlich längst
von seiner Frau getrennt. Statt dessen ist er mit einer Kollegin liiert.
Für dieses Wochenende haben sich um der Zukunft Ihrer Tochter willen seine Frau und er aber noch einmal
zusammen gerauft, geprüft werden schließlich nicht nur das Wissen des Mädchens,
sondern mindestens ebenso intensiv die gesellschaftlichen und politischen Überzeugungen der Eltern.
Da taucht Shunsukes Geliebte am See auf, um ihn zu besuchen.
Kurz nachdem sie wieder fort ist, gesteht ihm seine Frau, dass sie seine Geliebte ermordet hat.
Shunsuke ist schockiert. Doch um die Aufnahme ihres Kindes nicht zu gefährden, versuchen
die Eltern den Mord zu vertuschen...
AOYAMA hat hier einen Film geschaffen, der ebenso als tiefgründiger Thriller im Stil Hitchcocks funktioniert wie als Anklage gegen das unmenschliche japanische Schulsystem, bei dem Kinder wie Eltern der späteren Karriere der Kinder wegen jegliche moralische Schranken fallen lassen. |