Geburt eines Sektenpriesters

Geburt eines Sektenpriesters

Kyoso Tanjo

Japan 1993

Regie: TENMA Toshihiro.

Buch: KATO Yuji, NAKADA Hideko, nach einem Roman von Beat Takeshi.

Besetzung: HAGIWARA Masato, TAMAKI Koji, KITANO ›Beat‹ Takeshi, SHIMOJO Masami.

Farbe. 95 Minuten. Japanisch mit deutschen Untertiteln.

Geburt eines Sektenpriesters

 

Unterwegs in seine Heimat begegnet der junge TAKAYAMA Kazuo einer religiösen Gemeinschaft, die versucht, neue Anhänger für ihren Glauben zu rekrutieren. Normalerweise interessiert Kazuo sich für solche Dinge nicht. Als er jedoch sieht, wie der Gründer der Sekte, ein älterer Mann, einer alten, gelähmten Frau durch simple Berührung die Kraft zu Gehen zurückgibt, ist er nicht wenig beeindruckt. Kazuo zieht weiter seines Weges, landet jedoch zufällig mit der Sekte im selben Zug. Dort entdeckt er unter den Mitgliedern der Gemeinschaft auch die alte Frau und muß feststellen, daß ihre angebliche Heilung nur ausgeklügeltes Spiel war, um so zu Spenden und neuen Anhängern zu gelangen. Aber Kazuo ist über diesen Trick nicht empört, sondern interessiert sich im Gegenteil immer mehr für den neuen Glauben und äußert schließlich gar den Wunsch, der Gemeinschaft beizutreten... Beat Takeshi zählt sowohl zu den erfolgreichsten Komikern Japans als auch, unter seinem richtigen Namen KITANO Takeshi, zu den gegenwärtig bedeutendsten Regisseuren. Er schrieb die erfolgreiche Erzählung Kyoso tanjo zu Beginn eines neuen religiösen Booms in Japan, als sich junge Leute, die allesamt unter einem sinnentleerten Gefühl in der modernen japanischen Gesellschaft litten, in Scharen wenig etablierten neuen Religions-Gemeinschaften anschlossen. Takeshis Parodie wurde von seinem langjährigen Regie-Assistenten TENMA Toshihiro gekonnt für die Leinwand inszeniert.

zurück