|
|
Hole
in the Sky SORO
NO ANA Japan
2001. Regie,
Buch & Schnitt: KUMAKIRI Kazuyoshi. Kamera:
HASHIMOTO Kiyoaki. Musik:
MATSUMOTO Akira. Besetzung:
TERAJIMA Susumu, KIKUCHI Yuriko, TOBAYAMA Bunmei, SAWADA Syunsuke. 35mm.
Farbe. 127 Minuten. Japanisch mit deutschen Untertiteln.
KUMAKIRI Kazuyoshi, geboren 1974
auf Hokkaido, drehte während der High School erste Videos. Dann absolvierte
er ein Kunst-Studium in Osaka. Filme dreht er
seit 1990: u.a. Blood Sucking
Blade (1996), The Overture
of Life (1996). Mit seinem ersten
Spielfilm Kichiku dai enkai (1997) erregte er wegen einiger
sehr grausamer Szenen großes Aufsehen. Soro no ana ist sein zweiter Spielfilm. |
|
|
„Soro
no ana“ heißt ein Restaurant, das in der Nähe einer Raketenbasis auf
der nördlichen japanischen Insel Hokkaido liegt. Ichio hat hier sein
ganzes Leben damit verbracht, Essen für vorbeifahrende Gäste zu kochen
und seinen Zorn auf seinen unglücklichen Vater zu pflegen. Er macht
ihn dafür verantwortlich, dass seine Mutter die Familie verließ, als
er noch ein Kind war. Eines Tages betritt Taeko , eine junge und attraktive
Herumtreiberin, mit ihrem Freund das Restaurant. Dieser verschwindet
nach dem Essen mit seinem Lastwagen und lässt sie ohne Geld zurück.
Taeko bringt Ichio dazu, auf die Bezahlung für ihr Essen zu verzichten,
und als sie versehentlich das nahegelegene Raketensilo in Brand setzt,
nimmt Ichio sie in Schutz, denn er hat sich auf Anhieb in sie verliebt.
Taeko hilft nun eine Zeitlang im Restaurant aus. Allmählich entwickelt
sich zwischen den beiden eine ernsthafte Beziehung. Ichio
fährt mit Taeko ans Meer, wo sie über ihren ehemaligen Freund stolpern,
der jetzt mit einem anderen Mädchen zusammen ist. Es kommt zum Kampf.
Am nächsten Morgen erklärt Taeko Ichio, dass es für sie an der Zeit
sei zu gehen, und löst damit bei ihm einen Wutanfall aus. Als Taeko
ihm widerwillig erlaubt, sie zum Bahnhof zu begleiten, führt er sie
zu einer Stelle im Wald, an der früher seine Mutter mit ihm gespielt
hat. Hier fasst Ichio einen Entschluss, der sein Leben verändert. (Katalog
des 31. Internationalen Forums des Jungen Films, Berlinale 2001) Eine
ebenso zarte wie fesselnde Liebesgeschichte mit ungewissem Ausgang... |