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Faces of a Fig Tree
Ichijiku no kao
Japan 2006, 94 Minuten, 35mm
Japanisch mit deutschen Untertiteln
Regie/Buch: MOMOI Kaori.
Kamera: KUGIMIYA Shinji.
Schnitt: OSHIMA Tomoyo.
Mit: MOMOI Kaori, YAMADA Hanako, ISHIKURA Saburo,
TAKAHASHI Katsumi, IWAMATSU Ryo, MITSUISHI Ken, WATANABE Makido, HIROYUKI.
Weltvertrieb: Open Sesame Co.
MOMOI Kaori ist 1952 in Tokio geboren. Die Schauspielerin, Schmuckdesignerin, Sängerin
und Schriftstellerin hat in über fünfzig Filmen gespielt.
Dabei hat sie mit Regisseuren wie KUROSAWA Akira,
IMAMURA Shohei, MITANI Koki, ICHIKAWA Jun, Stanley Kwan, HARA Kazuo,
Alexander Sokurow, YAMADA Yoji und Rob Marshall zusammengearbeitet.
Hierzulande ist sie mit ihrer Rolle der Mutter im Film Die Geisha (2005) bekannt geworden.
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Bei einem gemeinsamen Fondue-Essen kommt die vierköpfige Familie KADOWAKI
in ihrem traditionellen japanischen Haus zusammen. In ihrem Garten steht
ein Feigenbaum, der noch nie geblüht hat. Es wird gegessen, geraucht, erzählt
und gelacht. Eine ganz normale Familie und doch irgendwie eigenartig.
Zum Beispiel hat KADOWAKI Oto die Gewohnheit, nachts von zuhause zu verschwinden
und sich in einen riesigen, leuchtenden Quader, der sich als Baustelle entpuppt, einzuschleichen. Sein Treiben ist so geheim, dass es seiner Frau Maasa sehr suspekt vorkommt. Insbesondere als er alleine eine Wohnung bezieht, um näher an der Baustelle zu sein, entsteht der Verdacht, dass er eine Affäre haben könnte. Kaum zuhause wieder angekommen, fällt Oto tot um. Seine Frau ist scheinbar unberührt.
Die Tochter Yume erlebt ihre eigene Tragödie als sie ihre Adoptionsurkunde entdeckt
. Ihr Job als Journalistin scheint auch nicht besonders zufriedenstellend zu sein.
Die von Wahnvorstellungen geplagte Maasa versucht auf der Arbeit ihr Bestes zu geben.
Ihr strenger Chef scheint mehr als zufrieden mit ihr zu sein.
Bei all dem (wörtlich) bunten Treiben, zeigt der Feigenbaum immer wieder sein neues Gesicht.
Die Regisseurin MOMOI Kaori komponiert ihren Film mit leuchtenden Farben.
Überall schimmert es bunt wie in einem Märchen. Tragisches und Komisches gehen
in dieser skurrilen, mit surrealen Animationen gewürzten Reflektion über Leben
und Beziehungen ineinander über.
Faces of a Fig Tree ist ihr schrilles, buntes Regiedebüt.
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