Hinokio: Inter Galactic Love

Der Film zum Frühstück

Satoru ist ein Junge, der sich komplett von der Außenwelt abschottet. Seitdem seine Mutter bei einem Unfall ums Leben kam, ist er traumatisiert. Er verweigert jeglichen Kontakt zu Menschen und verbarrikadiert sich in seinem Zimmer. Nur zum Essen, das sein Vater Kaoru für ihn bereitstellt, verlässt er sein einsames Reich.

Als Wissenschaftler ist Karou an der Produktion von Robotern beteiligt. So kommt ihm die Idee, einen Roboter für seinen Sohn zu entwerfen und ihm damit wenigstens ein wenig Kontakt zur Außenwelt zu verschaffen. Mit einigen Spezialfunktionen ausgestattet, geht der Roboter für Satoru zur Schule. Irgendwie steckt der Junge aber trotzdem in ihm, auch wenn er sich nach wie vor in seinem Zimmer verschanzt. Die Kinder in der Klasse sind von dem neuen "Mitschüler" fasziniert und geben ihm den Spitznamen Hinokio, weil die Gestalt des Roboters sie an Pinocchio erinnert und Teile seines Körpers aus japanischem Zypressenholz (hinoki) gefertigt sind.

Nach kurzer Zeit freundet sich Hinokio mit der burschikosen Jun an, die ihn bald in ihr Herz schließt.

AKIYAMA Takahiko legt mit Hinokio seine erste Regiearbeit vor, nachdem er zuvor bei Acri (Regie: ISHII Tatsuya, 1996) und Final Fantasy (Regie: SAKAGUCHI Hironobu, 2001) als Visual Effects Art Director tätig war.

Hinokio: Inter Galactic Love
Hinokio: Inter Galactic Love
Japan 2005, 111 Minuten, 16mm
Japanisch mit deutschen Untertiteln
Regie
AKIYAMA Takahiko
Drehbuch
YONEMURA Shôji, AKIYAMA Takahiko, SUETANI Masumi
Kamera
OKA Masakazu, IKEYA Noriyoshi
Musik
SENJU Akira
Darsteller
HONGÔ Kanata, NAKAMURA Masatoshi, HARADA Mieko, TABE Mikako
Vertrieb
Japanisches Kulturinstitut

Letzte Änderung: 15. Dezember 2009 | Impressum | Kontakt